Sonntag, 3. Mai 2015

Queensland, more then just east coast traveling

"Mit SUV's über den Strand brettern" - So habe ich mir den Fraser Island Trip vorgestellt. Und genau so war es. Wir haben mit einer kleinen Gruppe einen Großteil der Insel erkundigt. Auf dieser reinen Sandinsel gab es viele schöne Dinge zu sehen. Lake Mckenzie, Indian Head und die Champagnepools waren die aufregendsten Sehenswürdigkeiten. Für euch sind das sicherlich nicht mehr als Buchstaben in einer Buchstabensuppe, aber für Kenner sind es die Attraktionen schlecht hin.
lake mckenzie

Ausblick von Indian Head
Nach diesem, Zitat Adrian, "bestem Trip überhaupt" fuhren wir weiter nach Noosa. Noosa ist ein kleiner Ort oberhalb von Brisbane an der Sunshine Coast. Wunderschöne Strände und viele noble Villen sind die Hauptmerkmale dieser Gegend. Dazu gibt es dort aber noch einen Everglades Nationalpark, indem wir eine drei Tage / zwei Nächte Tour verbracht haben. Die sogenannte Tour war eher ein Campingerlebnis mitten in einem Nationalpark ohne alles. Es gab keinen Tourguide oder ähnliches. Wir waren wieder in einer kleinen Gruppe unterwegs und bekamen zu zweit ein Kanu, mit dem wir dann zwei Stunden dem Fluss entlang in die Everglades paddelten, wo dann ein paar Zelte für uns bereits aufgebaut worden waren. Für den nächsten Tag gab man uns den Vorschlag, tiefer in die Everglades zu paddeln, ungefähr eineinhalb Stunden, und einem Hin und Zurück 12km langen Sandweg zu folgen, der einem zu einem Sandpatch führt. Also taten wir das. Nach diesem, bei der Hitze, sehr anstrengendem Weg, kamen wir endlich oben auf der Sanddüne an. Der Ausblick war gigantisch und einfach atemberaubend. Und damit ging unsere letzte gebuchte Tour zu Ende.



Es ging weiter nach Surfers Paradise und Byron Bay, wo wir nochmal lange Tage am Strand die Sonne genießen konnten. Dann stand unsere letzte gemeinsame Station auf dem Plan. Brisbane, von wo Adrian zum Ayers Rock anschließend flog, und ich mein neues Glück finden musste, weil ich ja noch länger in Australien bleiben wollte. Mir gefiel die Stadt so sehr, dass ich am Ende sogar dreimal dort gewesen bin.
Aber der Reihe nach. Adrian und Ich hatten dort noch ein paar Tage, um die Stadt zu erkunden, alles Revue passieren zu lassen und uns dann zu verabschieden. Auch diese Tage gingen sehr schnell rum, sodass der letzte Abend direkt bevorstand. Zur Feier dieser geilen Zeit gönnten wir uns ein leckeres Essen am Ufer des Brisbane River. So schnell geht im Endeffekt dann doch die Zeit rum, wer hätte das bei unserem eher verkorksten Anfang gedacht.
Ich muss sagen, dass es mir sehr viel Spass mit Dir gemacht hat und ich diese Zeit nie vergessen werde!!

Ich fuhr am nächsten Tag nach Hervey Bay, wo ich mir während unserer Reise noch einen Job in einem Hostel klargemacht hatte. Es war dort aber ziemlich langweilig und nichts los. Und dann, auf einmal, überschlugen sich die Ereignisse, und ich saß 17 Stunden lang in einem Zug auf dem Weg ins Outback zu einer Caddle-Farm. Ein deutsches Mädchen erzählte mir, dass sie bei einem Farmer in Charleville zwei Monate lebte. Ich habe diesen Farmer also einfach mal auf Gut Glück angerufen und gefragt, ob er vielleicht Hilfe im Moment gebrauchen könnte. Ein einfaches Ja bekam ich als Antwort und "Such dir einfach den nächsten Zug oder Bus heraus, ich hole dich dann in Charleville ab." Also suchte ich die nächstmögliche Verbindung nach Charleville heraus. Und siehe da: Am nächsten Morgen erst einmal den Bus zurück nach Brisbane nehmen. Mein zweites Mal in Brisbane. Noch am Abend des selben Tages brach ich mit dem Zug in Richtung Charleville auf. 17 Stunden später kam ich an, überglücklich und gespannt auf das was kommt.
5 Wochen später, also ungefähr jetzt kann ich nur sagen: Ich hatte dort die geilste Zeit meines Lebens. Was ich dort erlebt habe, davon habe ich selber nicht einmal geträumt. Einfach der Wahnsinn. Ich habe so viel erlebt, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, zu berichten. Jedes mal, wenn ich an mein Outback Erlebnis denke, muss ich grinsen. Ich erzähle es gerne jedem, der sich für Einzelheiten interessiert. Ich kann nur schon mal Stichwörter erwähnen: Hubschrauber, Bulldozer, Wurstfabrik, Autos ohne Scheiben und Bremsen, Dingos und Kängurus, wunderschöne Sonnenuntergänge und die witzigsten Leute.



Damit ging mein Australien-Jahr dann leider verdammt schnell um. Aber im Angesicht dessen, dass ich sehr bald meine Familie und meine Freunde wieder sehe, ist das alles perfekt.
Um all das zusammenzubringen, kann ich nur sagen, dass ich diese Zeit nie wieder vergessen werde und mich immer gerne daran zurück erinnere.
Zurzeit genieße ich auf meinem Rückweg nach Deutschland noch ein klein wenig "Urlaub" auf den Südsee-Inseln in Thailand. Es ist auf jeden Fall sehr nett hier.

Ich freue mich jetzt schon sehr, dass ich euch bald alle wieder sehe!

Euer Jojo :-*



P.s.: Brisbane, die Dritte: Um von Charleville nach Sydney (mein Flieger nach Asien ging von dort) zu kommen, *trommelwirbel* musste ich mit dem Bus nach Brisbane fahren, um von dort nach Sydney weiter fliegen zu können.



Montag, 2. März 2015

Whitsundays

Von Townsville ging es dann nach Airlie Beach. Dort gab es eigentlich nichts, außer einer netten Lagoone, einem schönen Hafen und unendlich vielen Hostels mit Bars und lauter Musik. Eine Backpacker-Hochburg nur zum Feiern und für die Whitsunday Island Touren.
Das Wetter war super und unsere Segeltour stand an. Doch am Morgen kurz vor der Abfahrt wurde unsere Tour abgesagt - wegen Unwetter auf dem Meer. Durch unsere Planung für die Weiterreise waren wir gezwungen, umzubuchen und möglichst schnell eine andere Segeltour zu finden, die früher beginnt, als die, die wir als Ersatz angeboten bekommen haben. Zum Glück ging alles gut und wir wurden auf eine dreitätige Segeltour umgebucht. Im Nachhinein war es das Beste was uns hätte passieren können. Diese Segeltour mit nur zwölf anderen war einfach ein unbeschreibliches Erlebnis. Das Wetter war durchgängig perfekt, nur Sonne und Nachts Sternenhimmel. Es war schon fast zu heiß, aber durch die eine oder andere Windbrise konnte man es aushalten sich sogar zu sonnen.
Das erste Ziel war der Whiteheaven Beach, einer der schönsten Strände dieser Welt. Und diesem Ruf wird der Strand eindeutig gleich! Durch das klare Wasser, in dem sich nur der blaue Himmel spiegelt, zieht sich der rein weiße und superfeine Sand. Als wir im Wasser standen, war der Ausblick einfach unfassbar schön. Der Whiteheaven Beach ist ein Paradies. Dann ging es weiter in eine kleine Bucht von einer der 74 Inseln in den Whitsundays. Dort haben wir die erste Nacht an Board geschlafen. Am nächsten Morgen sind wir dann im Great Barrier Reef tauchen und schnorcheln gewesen. Ich weiß gar nicht, ob ich schon oft genug erwähnt habe, wie geil das ist. Ich kann es eigentlich gar nicht richtig beschreiben, sowas muss man einfach mal selbst erlebt haben. Es lohnt sich zu 1000%! Aber auch über Wasser war es der reine Wahnsinn. Ich war mir manchmal echt nicht ganz sicher, ob das real ist, dass ich gerade auf einem Segelboot in der Sonne liege, umgeben von türkisfarbenen Wasser und vielen kleinen Inseln. Diese Tour ging leider viel zu schnell vorbei! Ich überlege, ob ich da nicht noch einmal vorbei schaue..

Nach diesem extrem schönen Stop sind wir weiter in Richtung Agnes Water gefahren. Auf dem Weg haben wir zwei Nächte in Rockhampton Stop gemacht. Aufgrund des Zyklons, der ein paar Tage zuvor dort unterwegs war, hatte die Stadt kein Strom oder warmes Wasser. So wurde dieser ungewöhnliche Aufenthalt zu einem abwechslungsreichen Ereignis.
Aber dann konnten wir ja nach Agnes Water weiterreisen. Agnes Water ist ein richtig kleiner süßer Ort, nicht mal vergleichbar Ochtersum. Zwei Mini-Supermärkte, eine Tankstelle und ein Surfshop sind die größten Geschäfte. Für uns stand einfach nur Nichts Tun auf dem Programm. Folglich lagen wir die meiste Zeit nur am Strand. Dann haben wir noch einen Surfkurs gemacht und eine ScooterRooTour. In einer Gruppe von ungefähr 25 Leuten sind wir durch Agnes Water und Town of 1770 mit kleinen Scootern (Motorrädern) gecruised. Auch das hat wieder so viel Spass gemacht und war auf jeden fall sehr lohnenswert. Adrian und Ich wurden für einen Nachmittag zu richtigen Bikern!

Somit haben wir auch gleichzeitig alle (beiden) Attraktionen von Agnes Water ausprobiert, denn viel mehr ist dort nicht los gewesen.
Mit etwas mehr Bräune im Gepäck sind wir nun auf dem Weg nach Rainbow Beach, von wo wir uns auf eine dreitägige Tour auf der Fraser Island begeben. Keine Straßen, dafür mit SUV's über den Strand brettern, das wird sicherlich lustig.

Bis bald,

euer Jojo :-*

Airlie Beach Hafen

Whiteheaven 

Agnes Water Beach



Samstag, 14. Februar 2015

North Queensland

Nach einer 10 stündigen Busfahrt sind Adrian und Ich in Adelaide angekommen. Das Wetter war super, an allen drei Tagen hat die Sonne geschienen und es waren über 30°C. Als wir uns in der Stadt etwas umgeschaut haben und einen kleinen Überblick hatten, waren wir etwas erstaunt. Dafür, das Adelaide eine Millionenstadt ist, war die Innenstadt doch sehr klein und komplett anders als in Melbourne oder Sydney. Es gab sogar eine große Fußgängerzone wie in Deutschland - aber keine Wolkenkratzer oder Bürotürme. Den einen Tag sind wir durch den Cleland Nationalpark bis zum Aussichtspunkt des Mount Lofty gewandert. Auf dem Weg haben wir eine kleine Kangaroofamilie und einen Koala in freier Wildbahn gesehen.

Vom Mount Lofty hatte man einen absolut wahnsinnigen Ausblick über Adelaide. Man konnte über die gesamte Stadt hinweg bis zum Ozean schauen. Am Freitag Abend waren wir noch im Kino, American Sniper. Ein guter Film mit einer wahren Geschichte. Ich persönlich finde, dass es sich lohnt den anzugucken und kann ihn nur weiterempfehlen.

Somit ging die Zeit in Adelaide schnell rum und schwuppdiewupp saßen wir im Flieger nach Cairns.
Die Lagoon in Cairns
Vom trockenen South Australia ging es in die Tropen nach North Queensland. Den Klimawechsel bekamen wir direkt zu spüren. Die Luftfeuchtigkeit war bei 90% und dazu waren es nahezu rund um die Uhr über 30°C. An unserem Ankunftstag hat es geschüttet wie aus Eimern, an vielen Straßen ist das Regenwasser gar nicht mehr abgelaufen und die Fußgängerwege waren komplett geflutet. "Willkommen in der Regenzeit". 
Cairns selber ist aber keine besonders aufregende Stadt. Ziemlich klein, aber alles auf Tourismus ausgelegt. An jeder Ecke waren Hotels und Hostels. So verbrachten wir die ersten beiden Tage bei Regen in der Lagoone und irgendwo in der Stadt. Am ersten Abend haben wir uns noch mit Sina und ihrer Freundin Zoe getroffen und haben einen gemütlichen Kinoabend in unserem Zimmer veranstaltet - schön mit ein paar Pizzen von Dominos.
Am Montag stand dann unser erster Ausflug an. Wir hatten eine Tour in den Regenwald mit Uncle Brians gebucht. Früh morgens wurden wir abgeholt mit einem kleinen Bus. Der hielt dann noch an weiteren Unterkünften, bis alle eingesammelt waren. Dann ging es in Richtung Regenwald. Der erste Stop war in Babinda. Dort hat uns unser Tourführer Rob etwas über den Regenwald erzählt und am Ende sind wir in einem Fluss mit einer netten Strömung mitten im Regenwald baden gegangen. Es ging weiter in den Wooroonnooran Nationalpark, danach zu den Milla Milla Falls und am Ende zum Lake Eacham, welcher ein Vulkansee voll mit Regenwasser ist. Auch dort waren wir baden. Die Wassertemperatur war gefühlt wärmer als jeder beheizter Pool - unglaublich. Das Highlight am Lake Eacham war ein Baum, der über den See in ungefähr 5-6 Meter Höhe ragte, auf den wir klettern durften und dann in den See springen konnten. Zusammengefasst war diese Tour einfach der hammer und voller Spass und Abenteuer! Dieser Ausflug hat sich richtig gelohnt! 
Für den nächsten Tag hatten wir eine nervenkitzelnde und atemberaubende Aktion gebucht. SKYDIVING. 
Auch dafür wurden wir wieder eingesammelt und sind mit dem Bus ungefähr zwei Stunden nach Mission Beach gefahren. Der Andrang war riesig, und nachdem wir alle Formulare ausgefüllt hatten, mussten wir einige Stunden warten. Dann ging es auf einmal ganz schnell. Mein Skydive-Trainer kam zu mir, legte mir die Sicherheitsgurte an, erklärte mir kurz den Ablauf, wie ich mich bei Start und Landung zu verhalten hatte und los ging es mit einem weiteren Bus zum Flughafen - mit 7 anderen Skydivern. Wir stiegen in ein kleines Flugzeug, vorne ein Propeller, ohne Sitze und mit einer offenen Tür an der Seite. Daher mein Skydivetrainer und ich als Erstes gesprungen sind, sind wir als letztes eingestiegen und ich konnte das ein oder andere mal meine Hand aus dem Flugzeug halten. Es ging immer höher und höher und ich dachte mir so langsam haben wir die Absprunghöhe erreicht. Aber nein, wir waren erst bei der Hälfte. Nachdem wir dann durch zwei Wolkendecken geflogen sind und über allen Wolken waren, war es dann soweit. 14.000 ft Höhe. Ich muss zugeben, zu diesem Zeitpunkt war mein Puls sicherlich höher als sonst. Mein Bauch hat nur noch gekribbelt. Wir drehten uns zur Tür, knieten uns hin und  haben die Füße nach hinten unter das Flugzeug rausgestreckt. Ein letzter Check, dann 3 - 2 - 1 und ich war im freien Fall. Für 60 Sekunden. Das war ein unbeschreiblich geiles Gefühl. Wir wurden schneller und schneller, es wurde immer lauter und wir kamen dem Boden immer näher. Dann öffnete mein Skydivetrainer den Fallschirm und wir schwebten über der Küste entlang. Ich hatte einen Wahnsinns Ausblick über das Land und den Strand. Grade noch aus guten 4,3 Kilometer Höhe aus einem Flugzeug gesprungen und schon war alles wieder wie normal. Wir landeten sicher am Strand und ich war voller Adrenalin und Glücksgefühle! Dieses Skydiving werde ich nie wieder vergessen! 
Aber unser Urlaub nimmt grade erst Pfad auf..
Mit der Ocean Freedom sind wir am Mittwoch gute eineinhalb Stunden raus aufs Korallenmeer gefahren. Zum Great Barrier Reef! Wir hatten super Glück mit dem Wetter, bis auf ein kleiner Schauer hat die Sonne durchgängig geschienen. Als das Schiff dann irgendwo im Meer angehalten und den Anker gelegt hat, durften wir schnorcheln gehen. Es wurde uns geraten, dass wir einen Stinger-Anzug wegen der Jelly-Fish Saison anziehen sollen. So gesagt, so getan.
Sexy Stinger-Suite
Ich war schon von den ersten paar Blicken unter Wasser extrem beeindruckt. Das Great Barrier Reef ist genauso atemberaubend wie man es sich vorstellt - und in Realität noch mehr! Aber wir hatten ja noch ein Extra dazu gebucht. Scuba-Diving. Adrian und Ich hatten unsere eigene Tauchlehrerin die uns durch einen Teil des Great Barrier Reefs führte. Für mich war es das absolute Highlight bisher. Zwischen Schildkröten, Millionen Fischen und den wunderschönen Riffen zu tauchen ist das Beste was ich bis hierher erlebt habe. Leider hatte ich keine Unterwasserkamera, aber die Bilder in meinem Kopf reichen mir vollkommen aus. DAS werde ich sicherlich immer in bester Erinnerung halten.


Nun war es Zeit, Cairns zu verlassen. Wir holten unseren Mietwagen ab, den wir nun für einen Monat erstmal haben, und fuhren los in Richtung Townsville. Unsere gesamte Route wird von Cairns die komplette Ostküste entlang bis nach Brisbane / Sydney runter gehen. Von Townsville nahmen wir die Fähre zur Magnetic Island. Für zwei Nächte waren wir dort in einem Partyresort. Diese Insel ist wie die kleine Version von Mallorca. Nachts feiern und trinken, tagsüber entspannt auskatern und irgendwo auf der Insel abhängen. Es war allerdings so warm, dass man sich nicht viel bewegen wollte. Wir haben nur eine kleine Ecke der Insel erkundigt, hatten dafür aber einen riesigen Ausblick über Magnetic Island.
Ein Blick von der Insel

Magnetic Island

Die Insel ist ziemlich schön, natürlich tagsüber sehr ruhig. Mir hat es dort sehr sehr gut gefallen. Jetzt sind wir wieder zurück in Townsville, wo wir die nächsten beide Nächte noch schlafen werden, bevor wir in Richtung Airlie Beach aufbrechen. Auf die Whitsunday Islands bin ich schon ganz gespannt, ich hoffe, dass es dort genauso aussieht wie auf den Bildern in unserem Reiseführer. Wenn ja, dann ist das das Paradies auf Erden. 

Viele liebe Grüße und einen schönen Valentinstag,

Jonathan :-*

P.s.: Alles Liebe und Gute zum Geburtstag Bine! Ich denke an dich :-* 


Die kleine Kangaroofamilie

Top of Mount Lofty

Ausblick über Cairns


Irgendwo im Regenwald





Milla Milla Falls

Sunset Magnetic Island


Blick von Townsville auf die Magnetic Island 


Dienstag, 3. Februar 2015

Au revoir Work - Bienvenue Holidays


Am letzten Sonntag war unser letzter Arbeitstag! Gegen 15 Uhr haben wir unseren LKW zurück zum Office gebracht und haben uns ein letztes Mal verabschiedet. Dann sind wir freudestrahlend zurück in unsere Wohnung gefahren. Nun stand auch erstmal einiges wieder an. Wir mussten anfangen zu packen, vorher nochmal alles waschen, und rechtzeitig ins Bett gehen, weil wir uns am Montag ein Auto gemietet hatten, mit dem wir nahezu die gesamte Great Ocean Road abgedüst sind. Früh morgens sind wir losgefahren. Leider war es ziemlich bewölkt, sodass wir nicht viel Sonnenschein hatten, aber trotzdem war es nicht zu kalt und wir konnten uns alles in Ruhe angucken, was wir uns vorgenommen hatten. So fuhren wir mit einem sehr flotten kleinen Wagen die Küstenstraße entlang, bis zu den Zwölf Aposteln zum Port Campbell Nationalpark. Wir hatten extrem viel Spass, vor allem bei den ganzen Kurven und Bergen, die wir hinter uns gelegt haben! Nach einer kurzen Pause irgendwo zwischen Lorne und Apollo Bay (Die Orte müssen euch nichts sagen, dienen nur zur Orientierung, falls ihr grade im Atlas verfolgt, wo ich bin :D ) sind wir gegen Mittag bei den Gibson Steps, dem ersten sogenannten silent Apostle, angekommen. Die Natur war einfach nur beeindruckend und wunderbar!
Dann ging es weiter zu den restlichen Aposteln. An dem Aussichtspunkt, wo man die meisten Aposteln auf einmal sehen kann, unspektakulär twelve apostle genannt, hatte man einen Wahnsinns Ausblick auf die Küste und die ganzen Felsen im Meer! Die steilen Klippen ragten direkt am Strand bestimmt 20 Meter in die Höhe.
Weiter haben wir uns noch die London Bridge und das Loch Ard Gorge angeguckt. Alles war ziemlich umwerfend!
Dennoch war das Schönste die Autofahrt durch die Serpentinen!
Nun werden wir gleich in den Bus nach Adelaide steigen, wo wir wie zwei typische Touristen die Stadt für zwei Tage erkunden und danach nach Cairns zum Great Barrier Beef fliegen! Ich bin sehr gespannt was auf uns zukommt und freue mich riesig!
Silent Apostle

Liebe Grüße, Jonathan :-*


London Bridge

Blick vom Aussichtspunkt Twelve Apostle
Loch Ard Gorge

Mittwoch, 14. Januar 2015

Weihnachten und Neujahr - Hochsommer im Januar

Weihnachten 2014 war etwas komplett anderes. Erst wussten wir gar nicht, was wir so richtig machen sollten. Dann wurden wir zum Glück von einer Bekannten von Adrian, Agnes, zum BBQ eingeladen. Am Ende verbrachten wir sogar Heiligabend und den Christmasday zusammen mit ihr und ihrer Familie. Heiligabend hat Agnes uns mit zu einem Gottesdienst in ihrer Gemeinde genommen. Der Gottesdienst war ganz nett, wobei die Atmosphäre fast genauso wie in einem Gottesdienst in Deutschland war. Danach sind wir zu Freunden von Agnes gefahren und haben dort den Abend bei einer gemütlichen Runde mit Snacks und Bier verbracht. Am nächsten Tag wurden wir wieder von Agnes abgeholt und sind zu ihrer Familie gefahren. Dort gab es dann ein riesiges BBQ und Adrian und Ich haben viel zu viel gegessen. Dann hat man uns in einem Crashkurs Cricket beigebracht und wir haben das erste Mal hier selber Cricket gespielt. Für die meisten Australier ist Cricket sowas wie Fußball bei uns zuhause. Der Tag war jetzt schon besser als wir es uns je vorstellen konnten und noch lange nicht vorbei. Nach dem BBQ sind wir nämlich nochmal zu den Freunden gefahren, bei denen wir Heiligabend gewesen sind, und haben dort den Abend erneut verbracht. Es war einfach richtig lustig, wir konnten sogar das erste Mal Fifa 15 auf einer Playstation 4 hier spielen und zusammengefasst war Weihnachten somit perfekt für uns. Um dieses Weihnachten in drei Worten auszudrücken, würde ich sagen: BBQ, Bier und Sonne. Es hätte nicht besser sein können, zumindest nicht ohne die eigene Familie in Australien.
Dann kam auch schon ganz schnell Silvester und Neujahr. Wir hatten eigentlich vor, dass wir Abends an den sonst extrem beliebten Strand von St. Kilda gehen und von dort das groß angekündigte Feuerwerk auf der Skyline der Innenstadt anschauen. Leider war komischer Weise an dem Strand überhaupt nichts los, sodass wir dann in die Innenstadt gefahren sind und dort Silvester gefeiert haben. So richtig Feiern konnte man das aber auch nicht nennen. Pünktlich zum Jahreswechsel begann das Feuerwerk, aber es war bei weitem nicht so spektakulär wie ich es erhofft hatte. Nach 10 Minuten war es vorbei und daher wir nicht alleine waren, sondern bestimmt eine Million andere Menschen auch dort waren, gab es danach einfach nur ein Chaos und man konnte sich kaum bewegen. Wir fuhren danach nochmal nach St. Kilda in der Hoffnung, dass wir einen Club zum Feiern finden, aber entweder waren die Preise überirdisch teuer oder die Clubs waren vermietet für private Partys. Trotzdem war Silvester für mich persönlich etwas schönes und vor allem etwas neues. Nächstes Jahr wird wieder viel in Deutschland geböllert.

Mittlerweile sind wir im richtigen Sommer von Australien. Es werden teilweise Temperaturen um die 40 Grad Celsius und die Sonne scheint den ganzen Tag. Dennoch gibt es zum Glück auch ab und zu kühlere Tage mit etwas Regen.
Seitdem wir unseren eigenen Truck vor gut einem Monat dann wirklich bekommen haben, läuft die Arbeit noch besser und wir beide haben noch mehr Spass. Wir haben schon so einige Umzüge vollbracht und ich weiß nicht wie viele Sofas, Matratzen und sonstige Sachen ausgeliefert.



Jetzt stehen erst einmal unsere letzten Wochen als Umzugshelfer an. Am 3. Februar fahren wir nach Adelaide, bleiben dort für ein paar Tage und fliegen dann weiter nach Cairns, wo für uns am Great Barrier Reef der Urlaub so richtig beginnen soll. Auf dem weiteren Plan stehen dann einige Orte an der Ostküste bis runter zurück nach Sydney.






Jojo :-*