Vom Mount Lofty hatte man einen absolut wahnsinnigen Ausblick über Adelaide. Man konnte über die gesamte Stadt hinweg bis zum Ozean schauen. Am Freitag Abend waren wir noch im Kino, American Sniper. Ein guter Film mit einer wahren Geschichte. Ich persönlich finde, dass es sich lohnt den anzugucken und kann ihn nur weiterempfehlen.
Somit ging die Zeit in Adelaide schnell rum und schwuppdiewupp saßen wir im Flieger nach Cairns.
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| Die Lagoon in Cairns |
Vom trockenen South Australia ging es in die Tropen nach North Queensland. Den Klimawechsel bekamen wir direkt zu spüren. Die Luftfeuchtigkeit war bei 90% und dazu waren es nahezu rund um die Uhr über 30°C. An unserem Ankunftstag hat es geschüttet wie aus Eimern, an vielen Straßen ist das Regenwasser gar nicht mehr abgelaufen und die Fußgängerwege waren komplett geflutet. "Willkommen in der Regenzeit".
Cairns selber ist aber keine besonders aufregende Stadt. Ziemlich klein, aber alles auf Tourismus ausgelegt. An jeder Ecke waren Hotels und Hostels. So verbrachten wir die ersten beiden Tage bei Regen in der Lagoone und irgendwo in der Stadt. Am ersten Abend haben wir uns noch mit Sina und ihrer Freundin Zoe getroffen und haben einen gemütlichen Kinoabend in unserem Zimmer veranstaltet - schön mit ein paar Pizzen von Dominos.
Für den nächsten Tag hatten wir eine nervenkitzelnde und atemberaubende Aktion gebucht. SKYDIVING.
Auch dafür wurden wir wieder eingesammelt und sind mit dem Bus ungefähr zwei Stunden nach Mission Beach gefahren. Der Andrang war riesig, und nachdem wir alle Formulare ausgefüllt hatten, mussten wir einige Stunden warten. Dann ging es auf einmal ganz schnell. Mein Skydive-Trainer kam zu mir, legte mir die Sicherheitsgurte an, erklärte mir kurz den Ablauf, wie ich mich bei Start und Landung zu verhalten hatte und los ging es mit einem weiteren Bus zum Flughafen - mit 7 anderen Skydivern. Wir stiegen in ein kleines Flugzeug, vorne ein Propeller, ohne Sitze und mit einer offenen Tür an der Seite. Daher mein Skydivetrainer und ich als Erstes gesprungen sind, sind wir als letztes eingestiegen und ich konnte das ein oder andere mal meine Hand aus dem Flugzeug halten. Es ging immer höher und höher und ich dachte mir so langsam haben wir die Absprunghöhe erreicht. Aber nein, wir waren erst bei der Hälfte. Nachdem wir dann durch zwei Wolkendecken geflogen sind und über allen Wolken waren, war es dann soweit. 14.000 ft Höhe. Ich muss zugeben, zu diesem Zeitpunkt war mein Puls sicherlich höher als sonst. Mein Bauch hat nur noch gekribbelt. Wir drehten uns zur Tür, knieten uns hin und haben die Füße nach hinten unter das Flugzeug rausgestreckt. Ein letzter Check, dann 3 - 2 - 1 und ich war im freien Fall. Für 60 Sekunden. Das war ein unbeschreiblich geiles Gefühl. Wir wurden schneller und schneller, es wurde immer lauter und wir kamen dem Boden immer näher. Dann öffnete mein Skydivetrainer den Fallschirm und wir schwebten über der Küste entlang. Ich hatte einen Wahnsinns Ausblick über das Land und den Strand. Grade noch aus guten 4,3 Kilometer Höhe aus einem Flugzeug gesprungen und schon war alles wieder wie normal. Wir landeten sicher am Strand und ich war voller Adrenalin und Glücksgefühle! Dieses Skydiving werde ich nie wieder vergessen!
Aber unser Urlaub nimmt grade erst Pfad auf..
Mit der Ocean Freedom sind wir am Mittwoch gute eineinhalb Stunden raus aufs Korallenmeer gefahren. Zum Great Barrier Reef! Wir hatten super Glück mit dem Wetter, bis auf ein kleiner Schauer hat die Sonne durchgängig geschienen. Als das Schiff dann irgendwo im Meer angehalten und den Anker gelegt hat, durften wir schnorcheln gehen. Es wurde uns geraten, dass wir einen Stinger-Anzug wegen der Jelly-Fish Saison anziehen sollen. So gesagt, so getan.
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| Sexy Stinger-Suite |
Ich war schon von den ersten paar Blicken unter Wasser extrem beeindruckt. Das Great Barrier Reef ist genauso atemberaubend wie man es sich vorstellt - und in Realität noch mehr! Aber wir hatten ja noch ein Extra dazu gebucht. Scuba-Diving. Adrian und Ich hatten unsere eigene Tauchlehrerin die uns durch einen Teil des Great Barrier Reefs führte. Für mich war es das absolute Highlight bisher. Zwischen Schildkröten, Millionen Fischen und den wunderschönen Riffen zu tauchen ist das Beste was ich bis hierher erlebt habe. Leider hatte ich keine Unterwasserkamera, aber die Bilder in meinem Kopf reichen mir vollkommen aus. DAS werde ich sicherlich immer in bester Erinnerung halten.
Nun war es Zeit, Cairns zu verlassen. Wir holten unseren Mietwagen ab, den wir nun für einen Monat erstmal haben, und fuhren los in Richtung Townsville. Unsere gesamte Route wird von Cairns die komplette Ostküste entlang bis nach Brisbane / Sydney runter gehen. Von Townsville nahmen wir die Fähre zur Magnetic Island. Für zwei Nächte waren wir dort in einem Partyresort. Diese Insel ist wie die kleine Version von Mallorca. Nachts feiern und trinken, tagsüber entspannt auskatern und irgendwo auf der Insel abhängen. Es war allerdings so warm, dass man sich nicht viel bewegen wollte. Wir haben nur eine kleine Ecke der Insel erkundigt, hatten dafür aber einen riesigen Ausblick über Magnetic Island.
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| Ein Blick von der Insel |
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| Magnetic Island |
Die Insel ist ziemlich schön, natürlich tagsüber sehr ruhig. Mir hat es dort sehr sehr gut gefallen. Jetzt sind wir wieder zurück in Townsville, wo wir die nächsten beide Nächte noch schlafen werden, bevor wir in Richtung Airlie Beach aufbrechen. Auf die Whitsunday Islands bin ich schon ganz gespannt, ich hoffe, dass es dort genauso aussieht wie auf den Bildern in unserem Reiseführer. Wenn ja, dann ist das das Paradies auf Erden.
Viele liebe Grüße und einen schönen Valentinstag,
Jonathan :-*
P.s.: Alles Liebe und Gute zum Geburtstag Bine! Ich denke an dich :-*
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| Die kleine Kangaroofamilie |
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| Top of Mount Lofty |
| Ausblick über Cairns |
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| Irgendwo im Regenwald |
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| Milla Milla Falls |
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| Sunset Magnetic Island |
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| Blick von Townsville auf die Magnetic Island |













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