Montag, 2. März 2015

Whitsundays

Von Townsville ging es dann nach Airlie Beach. Dort gab es eigentlich nichts, außer einer netten Lagoone, einem schönen Hafen und unendlich vielen Hostels mit Bars und lauter Musik. Eine Backpacker-Hochburg nur zum Feiern und für die Whitsunday Island Touren.
Das Wetter war super und unsere Segeltour stand an. Doch am Morgen kurz vor der Abfahrt wurde unsere Tour abgesagt - wegen Unwetter auf dem Meer. Durch unsere Planung für die Weiterreise waren wir gezwungen, umzubuchen und möglichst schnell eine andere Segeltour zu finden, die früher beginnt, als die, die wir als Ersatz angeboten bekommen haben. Zum Glück ging alles gut und wir wurden auf eine dreitätige Segeltour umgebucht. Im Nachhinein war es das Beste was uns hätte passieren können. Diese Segeltour mit nur zwölf anderen war einfach ein unbeschreibliches Erlebnis. Das Wetter war durchgängig perfekt, nur Sonne und Nachts Sternenhimmel. Es war schon fast zu heiß, aber durch die eine oder andere Windbrise konnte man es aushalten sich sogar zu sonnen.
Das erste Ziel war der Whiteheaven Beach, einer der schönsten Strände dieser Welt. Und diesem Ruf wird der Strand eindeutig gleich! Durch das klare Wasser, in dem sich nur der blaue Himmel spiegelt, zieht sich der rein weiße und superfeine Sand. Als wir im Wasser standen, war der Ausblick einfach unfassbar schön. Der Whiteheaven Beach ist ein Paradies. Dann ging es weiter in eine kleine Bucht von einer der 74 Inseln in den Whitsundays. Dort haben wir die erste Nacht an Board geschlafen. Am nächsten Morgen sind wir dann im Great Barrier Reef tauchen und schnorcheln gewesen. Ich weiß gar nicht, ob ich schon oft genug erwähnt habe, wie geil das ist. Ich kann es eigentlich gar nicht richtig beschreiben, sowas muss man einfach mal selbst erlebt haben. Es lohnt sich zu 1000%! Aber auch über Wasser war es der reine Wahnsinn. Ich war mir manchmal echt nicht ganz sicher, ob das real ist, dass ich gerade auf einem Segelboot in der Sonne liege, umgeben von türkisfarbenen Wasser und vielen kleinen Inseln. Diese Tour ging leider viel zu schnell vorbei! Ich überlege, ob ich da nicht noch einmal vorbei schaue..

Nach diesem extrem schönen Stop sind wir weiter in Richtung Agnes Water gefahren. Auf dem Weg haben wir zwei Nächte in Rockhampton Stop gemacht. Aufgrund des Zyklons, der ein paar Tage zuvor dort unterwegs war, hatte die Stadt kein Strom oder warmes Wasser. So wurde dieser ungewöhnliche Aufenthalt zu einem abwechslungsreichen Ereignis.
Aber dann konnten wir ja nach Agnes Water weiterreisen. Agnes Water ist ein richtig kleiner süßer Ort, nicht mal vergleichbar Ochtersum. Zwei Mini-Supermärkte, eine Tankstelle und ein Surfshop sind die größten Geschäfte. Für uns stand einfach nur Nichts Tun auf dem Programm. Folglich lagen wir die meiste Zeit nur am Strand. Dann haben wir noch einen Surfkurs gemacht und eine ScooterRooTour. In einer Gruppe von ungefähr 25 Leuten sind wir durch Agnes Water und Town of 1770 mit kleinen Scootern (Motorrädern) gecruised. Auch das hat wieder so viel Spass gemacht und war auf jeden fall sehr lohnenswert. Adrian und Ich wurden für einen Nachmittag zu richtigen Bikern!

Somit haben wir auch gleichzeitig alle (beiden) Attraktionen von Agnes Water ausprobiert, denn viel mehr ist dort nicht los gewesen.
Mit etwas mehr Bräune im Gepäck sind wir nun auf dem Weg nach Rainbow Beach, von wo wir uns auf eine dreitägige Tour auf der Fraser Island begeben. Keine Straßen, dafür mit SUV's über den Strand brettern, das wird sicherlich lustig.

Bis bald,

euer Jojo :-*

Airlie Beach Hafen

Whiteheaven 

Agnes Water Beach



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